Rocket Speed Shooting

Dieses Wochenende hatte ich mein wohl bisher schnellstes Shooting – und ich bin verdammt zufrieden mit den Ergebnissen! Und daher gibt’s einen Blogbeitrag dazu! 😉

Bevor ich mich jetzt zur Technik auslasse (und ich werde!), erstmal viel Spass mit den Ergebnissen!

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Team Rocket

Rockets


Na, wer in meinem Alter fühlt sich da nicht an alte Zeiten erinnert, als wir noch Pokemon gezockt haben? 😉

Zustande kam dieses doch recht ungewöhnliche Shooting übrigens auf einer Motto-Geburtstags-Party. Das Motto zu erraten dürfte nicht schwer fallen…

Warum war dieses Shooting jetzt so ungewöhnlich?

Nun, ich hatte ca. 20 Minuten Zeit um das Foto zu planen, mein Licht einzustellen und die Bilder in den Kasten zu bekommen – dann wollte nämlich der mittlere Herr zum Bus. 😉
Ich hatte auch keine Stative dabei – ich dachte nicht dass wir auch mal draussen Bilder machen würden. An dieser Stelle ein riesiges DANKE an meine liebevoll „Lichtsklaven“ getauften meist freiwilligen Helfer – ihr seid spitze, ohne euch gäbe es diese Fotos nicht! =)
Und grosse Lichtformer hatte ich natürlich auch nicht dabei – alles was ich hatte hat in meinen Lowepro Slingshot 300 gepasst.

Setup

Ich habe hier alle 3 Aufsteckblitze verwendet die ich dabei hatte, entfesselt über Funk gezündet. Bei einem Trigger waren leider die Batterien alle, was ich erst kurz vor dem zweiten hier verlinkten Bild gemerkt habe, den Blitz habe ich danach auf optischen Slave gestellt.

Ziemlich straightforward, ein Führungslicht mit Minisoftbox und Farbfolie in ca. 2m Abstand auf Kopfhöhe frontal, und zwei Blitze jeweils im Winkel von ca 75 Grad von links und rechts hinten, Abstand ca 4m. Ich bediene mich mal einer Skizze, inspiriert von meinem Lieblings-Foto-Blog 😉

Setup

Auf der Skizze vergessen – die Werte waren

ISO 200 – 24mm – Blende 7.1 – 1/125s

Die Blitze haben ca. bei halber Leistung gearbeitet – der 430EX im Hauptlicht eventuell bei voller. Es wäre also sicher theoretisch möglich noch ein wenig zu optimieren, aber diese Kombination ergab sich aus der Situation heraus. Wirklich einmessen konnte ich natürlich auch nichts, aber die Kombi aus Erfahrungswerten und kurzer Kontrolle auf dem Display hat doch ganz gut funktioniert würde ich sagen!

Ein Wort zur Bearbeitung…

Es ist ja leider so dass eine 20cm grosse Softbox nicht ideal ist um drei Menschen im Ganzkörperportrait schön auszuleuchten. Deswegen ist hier nochmal mit Dodge&Burn nachgeholfen worden – das war’s dann aber auch schon an Bearbeitung, mal einen Fleck wegstempeln natürlich aussen vor gelassen.

Schlusswort

Gibt es was Schöneres als wenn etwas super spontan super hinhaut? 😉 Ich glaube ich werde jetzt doch wieder öfter einfach meine eine Tasche mitnehmen und die Augen offen halten… Einen schönen Wochenanfang wünsche ich euch!

Nils